Universitätsklinikum Tübingen

Universitätsklinikum Tübingen

Kontaktdaten

Universitätsklinikum Tübingen
Geissweg 3
72076 Tübingen

Tel. 07071 29-0
www.medizin.uni-tuebingen.de

ENGAGEMENT FÜR DAS PROJEKT LEBENSPHASENHAUS

Das 1805 gegründete Tübinger Universitätsklinikum trägt als eines der 33 Universitätsklinika in Deutschland zu dem erfolgreichen Verbund von Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre bei. Von den sieben Fakultäten der Eberhard Karls Universität Tübingen ist sie die größte und gehört außerdem zusammen mit der Theologischen, der Juristischen und der Artistischen (später Philosophischen) Fakultät zu den vier „Gründungsfakultäten“ der Universität aus dem Jahre 1477.

Das Geriatrische Zentrum am Universitätsklinikum Tübingen (UKT) wird seit 1994 durch eine Kooperation aus fünf Einrichtungen gebildet. Drei Kliniken gehören zum UKT: die Medizinische Universitätsklinik Abteilung IV, die Neurologische Universitätsklinik und die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (UKPP). Zum Verbund gehören außerdem die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus und die Rehabilitationsklinik Bad Sebastiansweiler. In allen Einrichtungen wurden geriatrische Teams geschaffen, die die Versorgung geriatrischer Patienten sicherstellen. Sie bestehen aus einem Arzt, einer Sozialarbeiterin, einer Pflegekraft sowie Physio- und Ergotherapeuten.

Die Hauptaufgabe des Geriatrischen Zentrums besteht darin, die geriatrische Versorgung zu optimieren, geriatrische Forschungsprojekte sowie Fortbildungen für die Mitarbeiter des UKT und für externe Kooperationspartner (wie Mitarbeiter aus Pflegeheimen, niedergelassene Ärzte etc.) zu organisieren und die Zusammenarbeit des gesamten Verbunds zu koordinieren. Im Rahmen der Alterswissenschaftlichen Plattform HELP erforscht das Geriatrische Zentrum seit Jahren die Faktoren, die wichtig sind, um länger zu Hause selbstständig zu leben. Es gab internationale Initiativen wie KORANET zur Klärung des Bedarfs und Nutzen von technischen Hilfsmitteln im Alter. Es werden psychologische und medizinische Assessments in der SONIA und TABLU angewendet, um zu klären, ob ältere, gebrechliche Menschen moderne Online-Technologien nutzen können, wenn diese altersgerecht in speziellen Apps auf Tablet-PCs angeboten werden. Zahlreiche Studien zu Demenz und Depression wurden fortgeführt wie REDALI-DEM, Ergotherapie bei Alzheimer-Demenz, oder die TREND-Studie zur Früherkennung.

In den Projekten CareMi und KRISTINA werden kultursensible Faktoren für die Pflege von türkischen MigrantInnen in Deutschland untersucht. In KRISTINA wird von 2015 bis 2018 ein virtueller Agent entwickelt, der diese Informationen berücksichtigt und auch emotionale Komponenten umfasst.

Im LebensPhasenHaus werden Vorträge und Informationen zu medizinischen und geriatrischen Themen angeboten. In Kooperation mit dem städtischen Netzwerk „Demenz- mitten unter uns“ werden Präventionsangebote 50plus regelmäßig offeriert.

Die vier Säulen sind medizinische Vorsorge, gesunde Ernährung, Bewegung und soziale Teilhabe in und außerhalb der Wohnung. Das LPH bietet einen idealen Raum der Begegnung, in dem auch mit einem Alters-Simulations-Anzug spezielle Behinderungen wie eine Lähmung oder Hör-und Sehstörungen nachempfunden werden können. Es werden Kurse für Angehörige in häuslicher Pflege (Pflegetechnik) aber auch häusliche Hilfen wie ein Hausnotrufsystem oder Treppenlifte und Barrierenabbau angeboten.

LebensPhasenHaus

Rosenau 9 | 72076 Tübingen

Team LebensPhasenHaus der Universität Tübingen

Auf der Morgenstelle 15 | 72076 Tübingen | Tel.: 07071 - 29-72058
Sekretariat: 07071 - 29-77636 | info@lebensphasenhaus.de